Papierkram

In weiser Vorraussicht habe ich mich heute dazu aufgerafft, meine ganzen Papiere einzusortieren, die sich schon seit geraumer Zeit auf meinem Schreibtisch türmen. Denn da im Mai unser Baby kommt, beginnen ab März die ersten Behördengänge und da eine Menge Bürokratie auf uns zukommt, wollte ich jetzt schon Ordnung in meine Unterlagen bringen.
Das hab ich auch geschafft. Mein Schreibtisch biegt sich nicht mehr, alles ist an seinem Platz und griffbereit.

Und ich habe die Schnauze voll vom Sortieren, Lochen und Einheften!

Kindermund

Angelina kommt nicht auf “Heuschrecke”.

Das war doch ein Dingskäfer! Äh, ich meine, ein Heupferdchen!

Mein Foto in der Zeitung, aber …

Mannometer, bin ich enttäuscht. Ich habe für unseren Stadtverband eine Fotomontage angefertigt, auf der eine Statue, die ursprünglich am Bahnhof steht, auf den Marktplatz gerückt ist. Kein besonders schönes Bild, weil eigentlich nur funktional, aber immerhin meine Arbeit. Unser Stadtverbandsvorsitzender rief an und fragte, ob das Foto in die Zeitung kann. Meine Antwort natürlich: “Ja, wenn mein Name genannt wird.” Nicht weiter schlimm, meine ich. Der zuständige Reporter, der den Artikel verfassen wollte, gab allerdings zurück, dass so eine Namensnennung nicht üblich sei, es würde dann “Foto: privat” darunter stehen. Ich gab mich damit ab.
Heute ist der Artikel in der Zeitung erschienen. Und dann die Überraschung:

Bildunterschrift: (Die Staue) hat [Name unseres Stadtverbandsvorsitzenden] versuchsweise schon mal auf den Marktplatz gerückt.
Foto: [Name des Reporters]

Bin ich kleinlich?

Achso, da ich meine Quellen richtig benenne: Der Zeitungsausschnitt stammt aus der Allgemeinen Zeitung Bad Sobernheim vom 1.2.2010

Drachen schieben keinen Schnee

Diese Woche hatten wir wieder Hausdienst, welcher uns ein- bis zweimal am Tag Schneeräumen beschert hat. Zum Glück bin ich heute zu Hause und muss nicht arbeiten, denn gestern (für einen Großteil der Bevölkerung ebenfalls ein Arbeitstag)  hat unser Hausdrache demonstrativ heißes Wasser auf die Treppen geschüttet, wohl um uns zu zeigen, dass wir unserer Arbeit nicht ordnungsgemäß nachgekommen sind. Und, oh Schreck, wir haben schon wieder (!) das Streusalz leer gemacht! Aber über dieses Verhalten unsererseits hat sie ja bereits ausgiebig mit unseren Nachbarn geplaudert.

Eigentlich dachte ich, dass ich wenigstens am Sonntag mal ausschlafen kann, aber heute Nacht hat es – wen wundert es noch – geschneit. Also bin ich mit Angelina um 7.30 Uhr raus. Martin wollten wir ausnahmsweise mal ausschlafen lassen, der hat die ganze Woche morgens Schnee gefegt und muss heute auch noch arbeiten. Ich wette, nein, das muss ich nicht, es ist eine Tatsache, dass der Drache dieses verspätete Schneefegen zur Kenntnis genommen hat und wieder neuen Gesprächsstoff für unsere Nachbarn hat.

Wenn die Frau uns nicht hätte, wie langweilig wäre ihr Leben! So kann sie immer, wenn sie hört, dass wir in unserer Wohnung verschwunden sind, bei den Nachbarn klingeln und sich über uns unterhalten.

Achso, es schneit natürlich wieder, wir werden heute also noch mindestens einmal raus müssen, damit die arme alte Frau sich nicht wieder mit heißem Wasser bemühen muss. Zum Glück hat sie erst in zwei Wochen wieder Dienst, bis dahin ist sicher der ganze Schnee weg.

Das Geschenk

Angelina war zu einem Geburtstag eingeladen und wir haben im hiesigen Buchladen ein paar Kleinigkeiten für ihre Freundin gekauft. Das Angebot der Verkäuferin, dass sie es als Geschenk einpacken könne, nahmen wir dankbar an, denn im Geschenke verpacken sind wir beide nicht so gut. Hätten wir allerdings vorher schon gewusst, was sie da macht, hätten wir dankend abgelehnt:

Ich habe die Geschenke dann doch noch zu Hause selbst verpackt, das konnte man ja niemandem zumuten …

Kommentare
  • Elke Zedlitz: Das neue Tasten-Handy sieht viel...
  • daRONN: Aber das N97 hat doch so ein tolles...
  • Nicole: Das beruhigt mich :)
  • barbara: ich hätte genauso doof geguckt;-)
  • Nicole: Schon lustig, was dabei heraus kommt,...