BLOGMaNiA

30.06.2009

Der Rheinland-Pfalz-Tag und seine Tücken

von BLOGMaNiA in Kleinstadtleben

Vom 3. bis zum 5. Juli findet in Bad Kreuznach der diesjährige Rheinland-Pfalz-Tag statt. Bereits zum 26. mal wird dieser Landestag gefeiert und es werden über 300.000 Besucher erwartet. Nur zur Info: Bad Kreuznach hat 46.756 Einwohner. Es wird also voll. Nein, gerammelt voll!

Ich arbeite am äußeren Stadtrand in einem Lebensmittel-Discounter und unser Kundenparkplatz wurde als Besucherparkplatz ausgewiesen. Meine Chefin ist heute schon im Kreis gesprungen und wir hoffen jetzt, dass wenigstens für uns Mitarbeiter Parkplätze freigehalten werden. Ich weiß noch gar nicht, wann ich losfahren soll, damit ich pünktlich zur Arbeit komme und ob ich überhaupt ankomme. Im Moment ist mir ehrlich gesagt etwas mulmig und ich hoffe, dass ich Freitag Abend wieder unbeschadet nach Hause fahren kann.


29.06.2009

Kärsche breche und danach

von BLOGMaNiA in Ausgeflogen
Gestern waren wir Kärsche breche und anschließend noch auf dem Mittelaltermarkt in Obermoschel. Die Zeit ist wieder mal viel zu schnell vergangen.

Im Moment warten wir auf Elkes Anruf, sie sitzt gerade beim Zahnarzt und wer ihren Blog verfolgt, weiß, dass heute der Termin der Termine ansteht. Wir sind sehr gespannt!

Total Bio und keine 5,90 € pro Kilo

Der armen Jule war auch heiß

In Obermoschel war wieder viel los, auch noch Sonntag abends um 18 Uhr

Parkplatz mal anders. Sieht doch schön aus, so mitten in der Natur, oder?


26.06.2009

Drei Tage frei

von BLOGMaNiA in Auszeit

Ich bin in den Genuss gekommen, drei Tage hintereinander frei zu haben. Und irgendwie fühle ich mich jetzt, als hätte ich einen kurzen Urlaub gehabt.
Am Mittwoch hatten wir einen Dreh in Frankfurt und Mainz. Ich durfte eine Schaulustige spielen, Martin war der Assistent vom Kommissar und anschließend in Mainz im Spielcasino haben wir an den Spielautomaten gesessen (und durften Geld vom Team verzocken). Dabei war diesmal “Erkan” von “Erkan und Stefan” , der in Wirklichkeit John Friedmann heißt und ausgesprochen unprollig und sehr nett war. Nach Drehschluss hat er sich noch für ein Foto bereiterklärt. Wenn wir etwas verballert auf dem Bild aussehen, liegt das daran, dass es schon drei Uhr Nachts war und wir 13 Stunden Dreh hinter uns hatten.
Gestern hatte ich ein “Fotoshooting” mit meiner Schwägerin in spe, dabei sind ein paar gute Bilder entstanden, aber ich bin noch in der Übungsphase und Ewigkeiten von Professionalität entfernt. Deshalb bin ich froh über jeden, der sich “opfert” und sich mir als Übungsobjekt zur Verfügung stellt. Aber wie man sieht, hatten wir auch jede Menge Spaß dabei. Wir waren im Kornfeld wo wir den Bauern irgendwann von seiner Arbeit abgelenkt haben, als Steff sich umgezogen hat, auf einem Firmengelände und im Wald. Ich hätte noch viel länger weitermachen können, zumal ich einige Ideen aus Zeitmangel gar nicht umsetzen konnte, aber irgendwann mussten wir dann auch mal Schluss machen, weil es auch viel zu heiß wurde.
Heute haben wir ein paar Weingüter in der Umgebung abgeklappert, um eine Geschenkebox zusammenstellen zu können, da wir im Juli zu einem Geburtstag in die Lüneburger Heide fahren. Angelina war vom Mittag bis zum Abend bei einer Freundin spielen und somit haben wir alle unsere Freizeit mit Dingen verbracht, die uns Spaß gemacht haben.
Ich werde jetzt noch ein paar Bilder bearbeiten und trinke dabei einen naheuntypischen aber sehr leckeren Rotwein vom Weingut Schweinhardt in Langenlonsheim. Und ich passe dabei auf mein Laptop auf. Versprochen.
:)


23.06.2009

Windig

von BLOGMaNiA in Erkenntnisse

Heute ist es ganz schön windig draußen und dabei ist mir durch den Kopf gegangen, dass wir das Wort und seine Synonyme in unserem Sprachgebrauch aufgenommen haben, obwohl es ja eigentlich nur eins beschreibt. Das Wetter.

Aber wenn eine Frau, die gerade in einer stürmischen Beziehung steckt von windigen Geschäften erfährt, während sie sich ein luftiges Kleid überzieht, überlegt sie sich vielleicht zweimal, ob es nur ums Wetter geht, wenn es zieht.

:)


21.06.2009

Weinralley #24 - Bamberger Weißburgunder -S-

von BLOGMaNiA in Kleinstadtleben, Projekte

Der Ultes hat zur 24. Weinralley aufgerufen und das Thema “Das Gute liegt wirklich NAHE” bekannt gegeben.

Ich komme ursprünglich aus Berlin und hatte dort nie viel mit Wein zu tun. Als ich nach Rheinland-Pfalz gezogen bin, kam ich zwangsläufig an das Thema heran. Zum einen, weil es in dieser Region gar nicht möglich ist, die Augen vor dem Wein zu verschließen und zum anderen, weil mein Freund in der Gastronomie arbeitet und nicht nur durch sein eigenes Interesse, sondern auch wegen seines guten Arbeits- und Freundschaftsverhältnisses zum Sommelier Stefan Doktor (Deutscher Meister 2009) dem Wein näher und näher gebracht wurde und seine Erfahrungen gern an mich weitergegeben hat.
Und ich habe alles bereitwillig aufgenommen. Vom anfänglichen “Dit schmeckt doch allet gleich” bin ich inzwischen völlig weggekommen und ich habe schon von vielen Winzern an der Nahe probiert.
2007 war unser Favorit “Emrich Schönleber - Riesling GG - Monzinger Frühlingsplätzchen 2006 - trocken” und der Flaschenpreis von etwa 15 Euro ist für einen Wein dieser Qualität durchaus gerechtfertigt.
In diesem Jahr kommt unser Lieblingswein vom Weingut Bamberger in Monzingen. Heiko Bamberger gehört zu den Nahetalenten, ein seit 2004 bestehender Zusammenschluss von 14 Winzern und Gastronomen an der Nahe. (Mac vom Kreuznach-Blog hat dazu mehr geschrieben.)
Der Wein, ein 2008er Weißburgunder -S-, ist trocken ausgebaut. Das -S- steht hierbei für die Spitzen der trockenen Weine dieses Weingutes. Durch starke Ertragsreduktion werden höchstreife Trauben geerntet. Diese Spitzen reifen bis zum September des Folgejahres. Die zurückhaltende, leichte Säure und die ausgewogene, nahetypische Mineralik überzeugen genauso wie der feine Duft von frisch aufgeschnittenem, grünen Paprika, Äpfeln und Zitrusfrüchten wie Limone und Zitrone. Durch den Fassausbau klingt ein Hauch von Vanille mit. Das pure Weißburgundervergnügen, zu dem ein ebenso puristisches Sommeressen passt: Frischer Spargel, neue Kartoffeln, zerlassene Butter und sonst nichts.

Das Weingut Bamberger ist aber nicht nur wegen seiner guten Weine sondern auch wegen seiner deutschlandweit preisgekrönten selbstversekteten Winzersekte bekannt und geschätzt. Unser Freund Heiko Bamberger produziert unter anderem mit seinem “Riesling-Winzersekt Brut” einen deutschen Sekt für den wir zumindest einige Champagner stehen lassen würden.

Warum das Weinbaugebiet Nahe deutschlandweit im Dornröschenschlaf liegt, lässt sich bei solch herrausragenden Weinen und Sekten zu humanen Preisen absolut nicht nachvollziehen.


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