Die Spur des Medaillons – Tania Schlie

Inhalt:
Berlin, in den Jahren nach dem Mauerfall. Nina Kolzin ist Mitte dreißig, Goldschmiedin mit einem eigenen kleinen Atelier in Berlin-Mitte. Ihr Leben plätschert ohne Höhen und Tiefen dahin, bis sie eines Tages vor ihrem Laden mit einem Mann zusammenstößt. Der Amerikaner Benjamin Turner verzaubert Nina mit seiner samtenen Stimme und seinem attraktiven Aussehen. Mehr noch als der Mann aber verwirrt sie ein Schmuckstück, das er bei ihr zur Restaurierung in Auftrag gibt: Ein Medaillon, vorn mit einem blauen Stein besetzt, auf der Rückseite mit einem kleinen Fach für ein Porträt. Nina kennt das Juwel, weil sie das genaue Gegenstück dazu vor Jahren von ihrem Vater bekommen hat. Da sie sich den Zufall nicht erklären kann, befragt sie ihre Großmutter Natascha, bei der sie aufgewachsen ist. Diese erzählt ihr daraufhin ihre turbulente Lebensgeschichte vor dem Hintergrund der großen geschichtlichen Ereignisse im Europa des 20. Jahrhunderts – die Medaillons aber sind das Symbol der Liebe ihres Lebens und erlangen auch in Ninas Leben zunehmend Bedeutung …

Fazit:
Ich liebe ja Familiengeschichten, deren Handlung sich über viele Jahrzehnte erstreckt und in denen reale geschichtliche Ereignisse eine Rolle spielen. Ein Buch nach meinem Geschmack, das sich sehr gut las und dessen letzte Seite viel zu schnell erreicht war.

Erkenntnis des Tages

Der Weihnachtsmarktbesuch fällt wohl ins Wasser. Es regnet in Strömen. :(

Nachtrag: Man soll eben den Tag doch nicht vor dem Abend loben.

Wir hatten alle einen Riesen-Appetit auf Bratwurst, Glühwein und Kandierte Früchte, so dass wir nach dem Kaffeetrinken unsere Regenschirme schnappten und dem romantischen Weihnachtsmarkt in Bad Münster am Stein einen Besuch abstatteten. Der Vorteil: Bei diesem Wetter brauchten wir an keinem Stand anstehen.

Die Preise fand ich auch sehr moderat. Die Bratwurst im Brötchen kostete 2,00 €, die Wildschweinbratwurst 2,50, der Glühwein und die kandierten Äpfel je 1,50 €.

Neues Fotoprojekt

Fotoprojekt zwoelf 2010Jana startet im Januar mit einem Fotoprojekt, dass sie zwölf2010 nennt. Aber ich lasse sie gerne selber zu Wort kommen, um das Projekt zu beschreiben:

“Die Idee ist, das man sich einen festen Ort bzw. ein Objekt sucht und diesen einmal im Monat von der selben Stelle/aus der selben Richtung fotografiert. Ich stelle mir das richtig interessant vor: ob ein Baum in der Landschaft, eine Strassenbahnhaltestelle in der Stadt oder sein Arbeitsplatz inkl. Blick aus dem Fenster. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Am Ende würden 12 Fotos entstehen, die Veränderungen, Wachstum und Bewegung zeigen. Was haltet ihr davon?

Das Projekt würde am 1. Januar 2010 starten. Immer vom 1-14. eines Monats müsste das Foto gemacht und veröffentlicht werden. Das letzte Foto würde dann zwischen dem 1. und 14. Dezember 2010 gemacht werden.”

Ich habe mich schon mal umgeschaut und das monatliche Fotoobjekt bereits gefunden. :)

Projekt 52: Woche 43 Quadrarisch – Praktisch – Gut

“Kommen wir aber nun zu Eurem, dem neuen Wochenthema, dieses Mal ein Vorschlag von Michaela:  Quadratisch – praktisch – gut Ich wünsche Euch einen angenehmen Restsonntag und startet gut in die neue Woche!”

Ein außergewöhnliches Thema, mit dem ich mich bis jetzt schwer tue. Mir kam einfach nicht das passende Objekt vor die Linse und meine Arrangements überzeugten mich letztlich nicht. Und dabei hänge ich so was von hinterher …

Deshalb habe ich heute das Bild in meiner Küche fotografiert:

1. Es ist quadratisch.
2. Wurde es von einer Bekannten gemalt und ich finde es sehr praktisch, wenn man das Glück hat, begabte Maler in seiner näheren Umgebung zu wissen.
3. Finde ich es gut!


Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken!

Die Sache mit dem Lieferservice

Manchmal kauft man Dinge, die einfach nicht ins Auto passen und ein Autoanhänger steht gerade nicht zur Verfügung. Da ist man doch froh, wenn das Geschäft einen Lieferservice anbietet.

Wir brauchten für unseren Flur unbedingt einen neuen Bodenbelag und fuhren nach Bad Kreuznach in die Bosenheimer Straße. Wir schritten das ganze Angebot ab und konnten die 2-Meter-Beläge gleich links liegen lassen, da unser Flur an der breitesten Stelle 2,16 m lang ist. 2,50-Meter-Beläge gab es nicht, also richteten wir unser Augenmerk auf die 3-Meter-Angebote. Wir entschieden uns für einen wunderschönen Belag in mediterraner Fliesenoptik und waren uns darüber im Klaren, dass wir den Belag mit unserem kleinen Auto, mit dem wir sogar unseren Kleiderschrank transportierten, nicht wegbekämen.

Der nette Verkäufer wies uns auf einen nicht ganz billigen Lieferservice hin. Für stolze 47,60 Euro würde eine Fremdfirma das gute Stück zu uns nach Hause bringen. Wir sahen uns kurz an und hatten beide diesen Blick in den Augen, der sagte: “Schei*e, aber wir machen es!”

Ein paar Tage später brachten zwei missgelaunte, nach Knoblauch riechende, Lieferanten das gute Stück in meine Wohnung und forderten die 47,60 Euro Lieferkosten. Ich gab dem etwas mehr Deutsch sprechenden Lieferanten einen 50-Euro-Schein und fragte mich zweifelnd, ob ich Trinkgeld geben sollte. Der Lieferant sagte frech grinsend, er könne nicht wechseln. Da blieb mir doch tatsächlich die Spucke weg. Ich schnappte nach Luft und fühlte mich wie ein Fisch auf dem Trockenen, dann sprudelte es plötzlich nur so aus mir heraus: “Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst? Sie müssen doch Wechselgeld dabei haben!” Das Trinkgeld hatte ich zu dem Zeitpunkt logischerweise gestrichen.
Der Lieferant Nummer1 sagte dreist, wenn ich es nicht passend hätte, würden sie das gute Stück wieder mitnehmen. Ich schmiss ihm wütend den 50- Euro-Schein entgegen und die beiden “Mir-fällt-kein-passendes-Wort-dazu-ein” aus meiner Wohnung.

Kurz darauf beschwerte ich mich bei der Lieferfirma. Ergebnis: Ich sei an diesem Tag der einzige Kunde und die Lieferanten hatten tatsächlich kein Wechselgeld dabei. Es tue ihm leid.

Mir tut es ganz und gar nicht leid, dass ich diese Art von Lieferservice überhaupt nicht weiterempfehlen kann!

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