Projekt 52: Woche 43 Quadrarisch – Praktisch – Gut

“Kommen wir aber nun zu Eurem, dem neuen Wochenthema, dieses Mal ein Vorschlag von Michaela: Quadratisch – praktisch – gut Ich wünsche Euch einen angenehmen Restsonntag und startet gut in die neue Woche!”
Ein außergewöhnliches Thema, mit dem ich mich bis jetzt schwer tue. Mir kam einfach nicht das passende Objekt vor die Linse und meine Arrangements überzeugten mich letztlich nicht. Und dabei hänge ich so was von hinterher …
Deshalb habe ich heute das Bild in meiner Küche fotografiert:
1. Es ist quadratisch.
2. Wurde es von einer Bekannten gemalt und ich finde es sehr praktisch, wenn man das Glück hat, begabte Maler in seiner näheren Umgebung zu wissen.
3. Finde ich es gut!

Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken!
Die Sache mit dem Lieferservice
Manchmal kauft man Dinge, die einfach nicht ins Auto passen und ein Autoanhänger steht gerade nicht zur Verfügung. Da ist man doch froh, wenn das Geschäft einen Lieferservice anbietet.
Wir brauchten für unseren Flur unbedingt einen neuen Bodenbelag und fuhren nach Bad Kreuznach in die Bosenheimer Straße. Wir schritten das ganze Angebot ab und konnten die 2-Meter-Beläge gleich links liegen lassen, da unser Flur an der breitesten Stelle 2,16 m lang ist. 2,50-Meter-Beläge gab es nicht, also richteten wir unser Augenmerk auf die 3-Meter-Angebote. Wir entschieden uns für einen wunderschönen Belag in mediterraner Fliesenoptik und waren uns darüber im Klaren, dass wir den Belag mit unserem kleinen Auto, mit dem wir sogar unseren Kleiderschrank transportierten, nicht wegbekämen.
Der nette Verkäufer wies uns auf einen nicht ganz billigen Lieferservice hin. Für stolze 47,60 Euro würde eine Fremdfirma das gute Stück zu uns nach Hause bringen. Wir sahen uns kurz an und hatten beide diesen Blick in den Augen, der sagte: “Schei*e, aber wir machen es!”
Ein paar Tage später brachten zwei missgelaunte, nach Knoblauch riechende, Lieferanten das gute Stück in meine Wohnung und forderten die 47,60 Euro Lieferkosten. Ich gab dem etwas mehr Deutsch sprechenden Lieferanten einen 50-Euro-Schein und fragte mich zweifelnd, ob ich Trinkgeld geben sollte. Der Lieferant sagte frech grinsend, er könne nicht wechseln. Da blieb mir doch tatsächlich die Spucke weg. Ich schnappte nach Luft und fühlte mich wie ein Fisch auf dem Trockenen, dann sprudelte es plötzlich nur so aus mir heraus: “Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst? Sie müssen doch Wechselgeld dabei haben!” Das Trinkgeld hatte ich zu dem Zeitpunkt logischerweise gestrichen.
Der Lieferant Nummer1 sagte dreist, wenn ich es nicht passend hätte, würden sie das gute Stück wieder mitnehmen. Ich schmiss ihm wütend den 50- Euro-Schein entgegen und die beiden “Mir-fällt-kein-passendes-Wort-dazu-ein” aus meiner Wohnung.
Kurz darauf beschwerte ich mich bei der Lieferfirma. Ergebnis: Ich sei an diesem Tag der einzige Kunde und die Lieferanten hatten tatsächlich kein Wechselgeld dabei. Es tue ihm leid.
Mir tut es ganz und gar nicht leid, dass ich diese Art von Lieferservice überhaupt nicht weiterempfehlen kann!
Damals & Heute – Thema 3
Das dritte Thema heißt diesmal:
Radio – Fernsehen – Kino damals und heute
Hattet ihr (eure Eltern/ Großeltern) einen Fernseher? Wann zog die Farbe in den Kasten ein? Was habt ihr damals gerne gesehen und was schaut ihr euch heute an? Wie hat sich das Fernsehprogramm im Laufe der Jahre entwickelt? Hattet ihr ein eigenes Radio? Läuft es immer oder eher selten? Hört ihr lieber die neusten Songs oder die besten Hit’s der 60er, 70er, 80er oder 90er Jahre? Wie oft seid ihr damals ins Kino gegangen? Geht ihr heute auch gerne ins Kino? Welche Filme sind euch besonders in Erinnerung geblieben? Und welchen Film habt ihr erst kürzlich gesehen?
Ich freue mich schon sehr auf eure Geschichten und bin gespannt, ob es auch das eine oder andere Foto zu sehen gibt.
Erinnerungsstücke
Bei Doppelblog’s Weblog fand ich dieses Stöckchen, das nach Gegenständen aus der Kindheit fragt.
Da ich schon als Kind eine Leseratte war, sind in es bestimmte Bücher an die ich mich erinere und die auch heute noch (oder wieder) in meinem Bücherregal stehen.
In meiner Erinnerungskiste (ja so etwas habe ich tatsächlich) fand ich meine allererste Geldbörse und eine süße Hundekarte mit Wackelaugen. Wenn ich diese Karte in der Hand halte erinnere ich mich an den Ausflug nach Stettin im Jahre 1972.
Und dann gibt es einen Gegenstand, der mich schon seit 50 Jahren begleitet. Meine Hunde-Duftlampe, die ich auch schon mal im Projekt 52 /2008 gezeigt habe:
Habt ihr auch besondere Erinnerungsstücke? Dann schnappt euch das Stöckchen, dass ich jetzt ganz hoch in die Luft werfe.
Kommunikation damals & heute
Damals &Heute
Thema 2: Kommunikation
“Hattet ihr oder eure Eltern/Großeltern damals ein Telefon? Wozu nutzt ihr heute hauptsächlich das Telefon (private Gespräche und/oder Behördenkram)? Habt ihr ein Handy und wenn ja, was muss es können? Erinnert ihr euch an Telefonstreiche? Hattet ihr früher Brieffreunde, habt ihr viel geschrieben? Schreibt ihr auch heute gerne Briefe? Und wenn ja, dann per Hand oder am PC, oder kommt es auf den Anlass an?”
Eigentlich kann man sich heute doch kaum noch eine Zeit ohne Handy, Internet und so vorstellen. Oder?
Obwohl die große Masse der DDR-Bevölkerung damals kein Telefon hatte, gab es diese typischen Kinderfotos aus dem Fotostudio, auf denen die lieben Kleinen einen Telefonhörer in der Hand hielten. Mein Bruder und mein Schatz wurden auch so in Szene gesetzt und abgelichtet. Von mir
gibt es ein privates Foto, auf dem ich “telefoniere”, aber mein Hallo fand keine Antwort, da das Telefon mausetot war. Und natürlich machte ich mir als Kind auch keine Gedanken darüber, dass die Eltern meiner Freundin ein funktionierendes Telefon hatten. Es eignete sich jedenfalls wundervoll dazu, Leute zu veräppeln.
Verabredungen trafen wir mündlich und hielten uns genau an die Uhrzeiten. Zum Beispiel: “Samstag 15:00 Uhr an der Weltzeituhr!” Vielleicht ist das die Ursache meiner Überpünktlichkeit.
Ansonsten wurden Briefe, Karten und in dringenden Fällen Telegramme geschrieben. Wobei ein Telegramm immer einen faden Beigeschmack hatte, denn meistens waren es negative Mitteilungen.
Ich hatte ab der 5. Klasse natürlich auch eine russische Brieffreundin. Wir schrieben beide unsere
Briefe in Russisch und ich hatte die Arbeit mit dem Übersetzen. Hinzu kam, dass ich auf eine Antwort immer eine halbe Ewigkeit warten musste. Da verlor ich irgendwann das Interesse und ließ den Kontakt einschlafen.
Während der Armeezeit schrieben mein Schatz und ich uns regelmäßig. Diese Briefe und andere private Post habe ich schon immer aufgehoben. Es sind ja nicht nur Erinnerungen, sondern auch Zeitzeugen.
Kurz vor der Wende bekamen wir auch ein Telefon. Das war schon sehr aufregend. Anfangs stellte ich mich beim telefonieren ganz schön doof an, denn das muss man auch erst mal lernen. Aber meine Eltern konnte ich immer noch nicht anrufen, da sie ihre telefonische Grundversorgung erst nach der Wende bekamen.
Heute telefoniere ich ganz gerne, denn das gesprochene Wort und die direkte Antwort finde ich besser, als jede E-Mail. Neben meinem Festnetzanschluß habe ich auch das obligatorische Handy. (Man möchte ja immer erreichbar sein!
) An mein Handy stelle ich ganz einfache Anforderungen: man soll mit ihm telefonieren können. Mehr brauche ich nicht und mein Handy ist bestimmt schon eingeschnappt, weil es mir nicht zeigen darf, was es sonst noch alles kann.








