Windpocken

In Angelinas Kindergarten habe ich schon vor einigen Wochen den Hinweis auf Windpocken gelesen. Nun hat es auch Angelina erwischt. Und sie ist ausgesprochen tapfer!

Eine Fahrstunde der besonderen Art

Ich besitze keinenFührerschein und werde auch nie einen machen, aber ich hatte schon lange den Wunsch, einmal hinterm Lenkrad zu sitzen und Gas zu geben.

Heute ging dieser Wunsch in Erfüllung!

Nicole und Martin fuhren mit mir nach Otterberg. Auf dem dortigen Verkehrsübungsplatz war es dann nach einer kurzen Einweisung so weit. Ich habe im 1. Gang meine Runden gedreht – zuerst recht unbeholfen und ruckelig. Doch eigentlich habe ich mich ganz gut geschlagen. Nur der kleine Berg wär beinah ins Auge gegangen.

Am Ende war ich total happy und völlig geschafft.
Vielen Dank Nicole und Martin – für diese tolle Erfahrung und Eure guten Antennen!!!

Einen Italiener zu machen, ist ganz schön schwer!

Heute hat unser Schwimmbad die Saison eröffnet und wir gingen mit der Kleinen bei sommerlichen Temperaturen baden. Nach der ersten Runde Planschvergnügen nahmen wir einen Imbiss zu uns. Angelina schaute gedankenverloren zu einem der Becken hinüber und aß ihre Currywurst. Dann stellte sie plötzlich fest: “Einen Italiener zu machen, ist ganz schön schwer!” Burkhard und ich sahen uns fragend an. Was meint sie denn damit? Vielleicht ist dieser Italiener ein besonders schwerer Sprung ins Becken. Aber am Beckenrand tat sich gerade nichts. Auf meine Frage, was sie damit meint, antwortete Angelina: “Na mit Stäbchen essen!” Jetzt viel auch endlich bei mir der Groschen: Der Italiener ist ein Chinese und sie dachte daran, wie wir vor gut einer Woche beim “Chinesen” mit Stäbchen zu essen versuchten. Und das war wirklich nicht so einfach!!

Wurzelbehandlung, die 3.

Endlich! Ich habe die Tests problemlos überstanden und konnte planmäßig entlassen werden. Das wurde auch höchste Zeit, denn mit meiner Unterbringung hatte ich leider nicht so viel Glück. Ein Vierbettzimmer mit Gemeinschaftstoilette und -dusche auf dem Flur. Mein Zimmer teilte ich mir mit drei alten Damen, die nur ein Gesprächsthema kannten: Ihre Krankheiten und wie sie die am besten pflegen können. Diesen Rededuellen konnte ich jedoch kaum entfliehen, weil ich während der mehrstündigen Testdurchläufe im Bett bleiben musste. Das Notfall-Set immer neben mir, fall es doch zu einer allergischen Reaktion kommen sollte. Und jetzt die gute Nachricht: Weil ich nur so wenig essen durfte, habe ich 2,5 Kilo abgenommen!!!!

Wurzelbehandlung, die 2.

Es ist noch immer nicht ausgestanden. Die verschiedenen zahnmedizinischen Spezialisten rühren keinen Finger, bevor nicht geklärt ist, was das Quincke-Ödem ausgelöst hat. Also ließ ich mir wegen des Allergie-Verdachts einen Termin beim Hautarzt geben. Meine Zahnärztin schrieb mir die 3 Komponenten auf, die an dem bewussten Tag zum Einsatz kamen und ich war froher Hoffnung, dass das leidige Thema bald ausgestanden sei. Doch der Hautarzt winkte gleich ab und verwies mich an die Hautklinik (Uni-Klinik Mainz). Natürlich bekommt man da nicht von heute auf morgen einen Termin und ich musste mich mal wieder in Geduld üben. Der Hautspezialist in Mainz eröffnete mir, das man nur stationär testen kann, welche Betäubungsmittel ich in Zukunft ohne Bedenken vertrage. Also ziehe ich nächste Woche für 3 Tage in die Uni-Klinik Mainz und lasse mich testen.

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