Terminladung aufgehoben
Gestern entnahm ich meinem Briefkasten mal wieder einen Brief vom Landgericht. Ich bekomme ja immer leichtes Herzklopfen, wenn derartig amtliche Briefe ins Haus flattern, denn ich habe schon so manche behördliche Hiobsbotschaft erhalten.
Dieser Brief war aber ganz harmlos. Das Landgericht teilt mir nur mit, dass mein Erscheinen vor Gericht an dem besagten Dienstag im März nicht erforderlich ist. Auch gut. Aber ein Ende ist nicht in Sicht.
Projekt 52 – Woche 9
Thema: Die Farbe Rot
Ich bin durch die Wohnung getigert, auf der Suche nach einer roten Inspiration. Mein erster Gedanke galt dem Foto von einem roten Luftballon, der während des Spielens, magnetisch aufgeladen, an der Wohnzimmerdecke „kleben“ blieb. Da ich dieses Bild bereits am Sonntag fotografierte, kann ich es leider nicht verwenden.
Ich wollte das Thema gerade auf morgen vertagen, da fiel mein Blick auf meinen Kaffeepott. Er steht an meinem „Arbeitsplatz“, gefüllt mit Milchkaffee, und ER IST ROT!

Mein roter Kaffeepott steht für Gemütlichkeit! Eine Tasse Kaffee belebt und ist, in Maßen genossen, auch gesund.
Projekt 52
Auf der Suche nach neuen, interessanten Blogs kam ich auch auf Saris Seite und entdeckte das Projekt 52. Ich finde die Idee, jede Woche ein Foto zu einem vorgegebenen Thema zu machen, sehr faszinierend und inspirierend. Ab heute steige ich mit Begeisterung in das Projekt ein und bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.
Ein alter Brief berührt mich
Es war höchste Zeit, dass ich mal wieder meine Schubladen aufräumte. Dabei fand ich einen kleinen Schatz. Einen Abschiedsbrief von den Eltern eines meiner Kindergartenkinder – aus dem Jahr 1981. Ich setzte mich auf den nächsten Stuhl und begann zu lesen. Ich fühlte mich augenblicklich in die Zeit, als ich als Kindergärtnerin tätig war, zurück versetzt. Ich war Kindergärtnerin mit Haut und Haar und auch nach meiner Berentung schaute ich immer mal wieder bei „meinen“ Kindern vorbei. Und das steht in dem Brief drin:
Liebe Frau Zedlitz!
Wir wollen uns heute recht herzlich bei Ihnen für Ihre geleistete Arbeit bedanken. Sie haben uns sehr geholfen Rene zu einer kleinen Persönlichkeit zu erziehen. Und Ihnen ist es auch zu danken, dass Rene so viel gelernt hat.
Er ging sehr gerne zu Ihnen in den Kindergarten. Auch sprach er sehr viel und Gutes von seiner Frau Zedlitz.
Rene wünscht sich so eine Lehrerin, wie Sie eine Kindergärtnerin waren. Rene sagte immer: Frau Zedlitz ist „ganz toll“.
Liebe Frau Zedlitz, wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen weiter Erfolg im beruflichen und persönlichen Leben …

Was für ein Riesen-Kompliment! Ich bin wieder unwahrscheinlich gerührt und froh, dass es diesen Brief noch gibt!
Trödeln im Sonnenschein
Sonntagvormittag, Sonnenschein und liebliche 15 °C. Was machen wir da?
Richtig! Den nächsten Trödelmarkt (diesmal in Gensingen) besuchen.
Leider haben sich das heute so viele Leute vorgenommen, dass man vor lauter Menschen kaum treten konnte. Da vergeht selbst mir, einer leidenschaftlichen wetterunabhängigen Trödelmarktexpertin, die Lust. Meine heutige Beute: ein Buch und die DVD „Ratatouille“.
An dieser Stelle muss ich auch mal meckern. Ich finde es blöd, dass sich auf den Trödel- und Flohmärkten immer mehr gewerbsmäßige Händler breit machen. Darunter leidet einfach das typische Trödelmarkt-Flair.


