Neue Vorladung

Nachdem dem der letzte Verhandlungsversuch im Oktober wie eine Seifenblase zerplatzte, habe ich jetzt den neuen Termin für meine Zeugenaussage erhalten. Ein Dienstag im März.
Zuerst war ich erleichtert. Es hätte ja auch der April sein können, genau die Zeit, in der ich in Berlin bin. Aber dann hätte das Gericht nach meiner Pfeife tanzen und vertagen müssen, denn die Fahrkarten sind schon gekauft.
Dann ärgerte ich mich ein kleines bisschen, denn dienstags fahre ich doch in die Uni-Klinik Mainz. Aber vielleicht kann ich den Zahnarzttermin so weit nach hinten legen, dass ich beide Termine wahrnehmen kann.
Und zuletzt bin ich echt froh, dass ich zu dem Vorfall nichts sagen kann, weil ich nichts gehört und nichts gesehen habe. Man stelle sich nur vor, ich hätte etwas bemerkt. Diese Wahrnehmungen wären doch im laufe eines dreiviertel Jahres schon verblasst. Oder?

Nicht erschrecken!

Aber ich brauche mal wieder ein anderes Design. Mir ist einfach so! An den Inhalten ändert sich natürlich nichts ;-)

Was tut sich so?

Im Moment gibt es einfach nicht so viel zu berichten. Das liegt einfach daran, dass alles ganz normal läuft. Tagein, tagaus. Und das ist gut so. Angelina hat das Glück, dass sie in letzter Zeit kaum bei uns schlafen „muss“. Dadurch fehlt mir ein bisschen ihr süßer Kindermund, über den ich ja an dieser Stelle oft berichte. Trotzdem gab es auch in dieser Woche schöne Momente, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Am schönsten fand ich das gemeinsame Frühstück mit Nicole. Ein seltener Augenblick, den ich gerade deshalb sehr genoss. Mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen ;-)
Dann freute ich mich riesig, als mein Bruder Steffen anrief. Ich bin froh, dass es das Telefon gibt, und man so immer auf dem Laufenden bleibt. Trotzdem freuen wir uns beide schon auf den April, wenn wir uns wieder in den Arm nehmen können!
Außerdem bin ich froh, dass es meiner Freundin Heike gut geht. Obwohl ihr gestern alle Knochen weh taten und ich sie darum etwas beneide ;-)
Etwas länger ist es schon her, dass ich einen lieben Freund aus Kindertagen wieder fand. StayFriends sei Dank! Ich hoffe, wir bleiben in Kontakt.

Ansonsten erfreue ich im Moment an den schönen sonnigen Tagen, denen eiskalte Nächte folgen. Ich merke ganz deutlich, dass die Tage jetzt wieder länger werden. Der Balkon ist seit gestern wieder einsatzbereit und ich werde mein blasses Gesicht heute mal ein bisschen in die Sonne halten. Also, was will man mehr?

Bestellbestätigung für einen Trabant 601L

Zeitreise in das Jahr 1987:

Autos war ja auch so ein Thema. Da man auf einen Neuwagen bis zu 17 Jahre warten musste, kaufte man sich eben einen Gebrauchtwagen. Wenn man ihn sich leisten konnte! Denn die Preise auf den Gebrauchtwagenmärkten waren einfach utopisch.

Typisch für diese Zeit ist der Spruch: „Was, du kaufst dir einen Neuwagen? Kannst du dir keinen gebrauchten leisten?“

Meine PKW-Bestell-Bestätigung für einen Trabant 601L stammt aus dem Jahr 1987.


Buchstöckchen

Von Nicole habe ich heute dieses Stöckchen aufgefangen:

Das nächstliegende Buch auf Seite 123 aufschlagen, den 5. Satz suchen und die nächsten 3 Sätze abschreiben. Und das ganze dann 5 Mal weiter werfen.

Ich musste den gemeinsamen Nenner finden. Woher kannte er seine Opfer? Wieso wusste er so viel über sie?

Aus: Der 1. Mord von James Patterson

Da das Stöckchen schon viele erreicht hat, wird das mit dem 5-Mal-Weiterreichen nichts. Deshalb schlage ich vor: Wer will, greife zu!

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