Andere Lokale – andere Sitten
Gestern waren wir in Saarbrücken, ganz entspannt mit der Bahn. Wir bummelten durch die Fußgängerzone und sahen uns das Schloss an. Als wir wieder über die Alte Brücke kamen, beschlossen wir wegen akuten Durstes in das nächste Lokal zu gehen.
Mein Schatz steuerte einen freien Tisch im rechten Lokal (Am Stadtgraben/ Ecke Saarstraße) an. Wir setzten uns und während mein Schatz versuchte, den stark kippelnden Tisch zu bändigen, schneite es Blütenblätter auf unsere Häupter. Nee, oder? Nee! Wir standen auf und gingen zu einem anderen Tisch, der unter einem Schirm stand. Gerade, als wir es uns gemütlich gemacht hatten, kam die Kellnerin mit der Karte.
Mein Schatz: “Wir wollen nur was trinken. Ich hätte gerne einen Kaffee und …” Weiter kam er nicht.
Die Kellnerin, mit ihrer Karte wedelnd: “Wir sind eine Speisegaststätte! Nur trinken geht nicht.”
Ich glaube, so bedeppert wie ich in dem Moment schaute, kann man gar nicht schauen. Wir standen auf und verließen diese Lokalität.
Einige Meter weiter, war wieder ein Tisch frei. Wir setzten uns und als der Kellner kam, sagte ich: “Wir sind nur durstig, möchten also nichts essen. Ist das für Sie in Ordnung?”
Jetzt schaute er ein bisschen bedeppert. “Natürlich.”



Dabei machen sie doch an den Getränken den meisten Umsatz
Wer nicht will, der hat schon ….
Ist nur ärgerlich, wenn man so vor den Kopf gestoßen wird, gell?
Ich kenne da noch den SPruch: “Nur Essen geht nicht!”

Ätzend.
Bin sprachlos.
In diesen Zeiten sollten sie
doch froh sein Gäste zu haben.
Kopfschüttel..
Liebe Grüsse,Elke
Was ja dann wirkt ist die Kamera auszupacken und den Laden zu fotografieren
Aber ihr habt schon recht – die ServiceWüste trägt gerade in KrisenZeiten besonders bedepperte StilBlüten, die man so gar nicht mehr nachvollziehen kann.
Liebe Grüße bigi